20. April 2026
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Heini Schmitt verabschiedet – Poseck kündigt baldigen Besoldungsgesetzentwurf an

Der langjährige Vorsitzende des dbb Hessen, Heini Schmitt, ist nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde aus dem Amt als Landesvorsitzender der dbb Hessen verabschiedet worden. Schmitt hatte das Amt zehn Jahre inne und war damit „das Gesicht“ des gewerkschaftlichen Dachverbands, wie es Innenminister Roman Poseck in seinem Grußwort formulierte. Zu der kleinen Feierstunde im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung des Landeshauptvorstands des dbb Hessen waren weitere Ehrengäste geladen gewesen. Es sprachen der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer, der SPD-Fraktionsvorsitzende Tobias Eckert, Grünen-Fraktionsvorsitzender Matthias Wagner und der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Moritz Promny. Außerdem überbrachte Dr. Michael Demel, Vorstandsmitglied des hessischen Richterbunds das Grußwort des befreundeten Fachverbands.

Poseck würdigte Heini Schmitt als „wirkungsvollen Fürsprecher“ der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, dem es stets gelang, die richtigen und wichtigen Themen in den Mittelpunkt der Debatte“ zu stellen. So habe er viele Verbesserungen für die Beschäftigen bewirkt. Die so genannte Angriffsentschädigung, die vor einigen Jahren eingeführt wurde, um Opfer von Gewalteinwirkung im Dienst eine schnelle Kompensation zukommen zu lassen trage Heini Schmitts Handschrift, so Poseck. Auch im Streit um eine verfassungskonforme Besoldung habe Heini Schmitt nie lockergelassen.

Im Zuge seiner Laudatio kündigte Poseck an, dass das Land „relativ bald einen ganz konkreten Vorschlag machen werde“, um die hessische Besoldung endlich verfassungskonform zu gestalten. Dabei sprach Poseck von einem Zeitplan bis zur Sommerpause. In die Beratung des Gesetzentwurfs wolle die Landesregierung den dbb Hessen mit einbinden und beteiligen, versprach der Innenminister. 

Worte des Ministers, die auch Dr. Michael Demel gerne hörte, wenngleich er mahnte: „Ich hoffe es ist eine Einbeziehung und eine Einbindung und nicht nur eine Unterrichtung über das, was passieren wird“, richtete er die Worte an Poseck. Deshalb sei es wichtig, „sehr früh auf die Verbände zuzugehen und darauf zu achten, dass endlich Rechtsfrieden hergestellt“ werde.

Heini Schmitt betonte in seiner Erwiderung, dass das Erreichte immer eine Mannschaftsleistung gewesen sei. „Es standen immer Leute hinter mir, da konnte ich mit stolzer Brust unsere Forderungen präsentieren. Dazu können wir uns gegenseitig beglückwünschen.“ 

Heini Schmitt wurde Anfang Dezember zum zweiten Bundesvorsitzenden des dbb in Berlin gewählt und ist dort der zuständige Fachvorstand Beamtenpolitik.

Pressemitteilung zum Download